Infos der Pax Christi Bistumsstelle

Rottenburg-Stuttgart

zu folgenden Themen:

Anschriften der Pax Christi Bistumsstelle Stuttgart
Leitungsteam:
Diözesanvorsitz:
Gudrun Nitsch, Hofmeisterstr. 16, 70565 Stuttgart, Tel.: 0711/7801907
Odilo Metzler, Friedenstr. 5, 70190 Stuttgart, Tel.: 0711/2626720, Fax: 0711/2626730

 Geistliche Beirätin:
Schw. Brigitte Wahl, Konvent St. Aegidius, Rudolfstr. 15, 88214 Ravensburg, Tel.: 0751/26121, Fax: 0751/351694

 BeisitzerInnen:
Susanne Hellstern, Rasmussenweg 39, 70439 Stuttgart, Tel.: 0711/822404
Ursula Vyzina, Auf der Schanz 65, 71640 Ludwigsburg, Tel.: 07141/870008

 Geschaeftsführer und Referent für Friedensarbeit:
Stefan Schneider, erreichbar im Büro der Bistumsstelle

 Büro der Pax Christi - Bistumsstelle Rottenburg-Stuttgart:
Anschrift: Postfach 70 01 37, 70571 Stuttgart
Besuchsadresse: Jahnstr. 30, 70597 Stuttgart
Tel.: 0711/9791-216, Fax: 0711/9791-159
e-mail: PC.RS@gaia.de


Postkarten für Friedensarbeit in Israel und Palästina
Pax Christi unterstützt Friedenspreisträger Uri Avneri und Gush Shalom
Pax Christi in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützt dieArbeit der israelischen Friedensorganisation "Gush Shalom" durch den Verkauf von drei Karten mit Bildern von israelischen und palästinensischen Kindern. In den Bildern, überschrieben mit dem Titel "Wann wird Frieden", spiegeln sich die Friedenshoffnungen dieser Kinder. Die Bilder zeigen den Berg Har Homa / Abu Ghneim zwischen Jerusalem und Betlehem, auf dem die israelische Regierung im Frühjahr mit dem Bau einer neuen Siedlung begann und damit den Friedensprozeß zum Stillstand brachte. 

Die von Uri Avnery gegründete Friedensorganisation Gush Shalom hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die israelische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, daß es ohne die Errichtung eines souveränen palästinensischen Staates in der Westbank und im Gazastreifen mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt keinen Frieden geben wird. Mit der Förderung der Initiative Gush Shalom durch den Verkauf der Postkarten setzt Pax Christi auf die Verständigung der friedenswilligen Menschen unter den Israelis und den Palästinensern. Zur gegenseitiger Anerkennung und Verständigung gebe es - so Pax Christi - trotz der wachsenden Spannungen, der Gewaltausbrüche und dem Scheitern der internationalen diplomatischen Aktivitäten keine Alternative, ansonsten verspielten beide Völker die Chance für eine friedliche und lebenswerte Zukunft für alle Menschen im Nahen Osten. 

Für ihre Arbeit haben Uri Avnery und Gush Shalom am 1. September 1997 den Aachener Friedenspreis 1997 erhalten. In der Begründung heißt es: "Der Aachener Friedenspreis hat Gush Shalom und Uri Avnery ausgezeichnet, weil sie Frieden gestiftet haben durch Gerechtigkeitssinn, Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft (auch Feinden gegenüber), durch Gewaltlosigkeit, Zivilcourage, Tatkraft, Sachlichkeit und Herz." 

Die vierfarbigen Postkarten sind erhältlich zum Preis von einer Mark bei Pax Christi Rottenburg-Stuttgart. Bei Abnahme von 300 Karten gibt es einen Rabatt von 10%. 

Bezugsadresse der Karten: 
Pax Christi-Bistumsstelle Rottenburg-Stuttgart, Postfach 70 01 37, 
70571 Stuttgart, Tel.: 0711/9791-216, Fax: 0711/9791-159. 
e-mail: PC.RS@gaia.de 
 

Postkarte 1
Postkarte 2
Postkarte 3


Landminenkampagne

Ein Erfolg für die Kampagne "Daimler-Minen-Stoppen"!
Ende der Produktion der Panzerabwehrrichtmine PARM 1 bei der Daimler-Benz Aerospace (DASA) noch in diesem Jahr!

Bei der diesjährigen Daimler-Benz - Aktionärsversammlung teilte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Schrempp mit, daß die Produktion der Panzerabwehrrichtmine PARM 1 in diesem Jahr ausläuft. Außerdem werde die Entwicklung eines verbesserten Nachfolgemodells, der PARM 2, eingefroren!

Damit hat unsere Kampagne "Daimler-Minen-Stoppen" ein wichtiges Teilziel erreicht.

Zu diesem Erfolg beigetragen haben auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit unzähligen Karten und Briefen, die Sie an den Chef von Daimler-Benz, Jürgen Schrempp, gesandt haben. Damit haben Sie ihm klargemacht, daß die Minenproduktion das gute Ansehen von Daimler-Benz schädigt und dem zivilen Geschäft abträglich ist. Leider hat Herr Schrempp die Wiederaufnahme der Minenproduktion nicht ausgeschlossen, etwa bei neuen Exportaufträgen. Eine öffentliche Erklärung von Jürgen Schrempp, künftig auf die Produktion und Entwicklung neuer Landminen zu verzichten, steht nach wie vor aus. Wir werden das weitere Verhalten von Daimler-Benz genau beobachten und gegebenenfalls die Kampagne wieder aufnehmen und verstärken. Nicht vergessen werden sollte auch, daß das Daimler-Benz - Tochterunternehmen DASA auch nach dem Ende der Minenproduktion der größte deutsche Rüstungsproduzent ist!
Um das Übel an der Wurzel zu packen: Wir sammeln weiterhin Unterschriften "Keine Mark für neue Minen", die wir im Herbst dem neuen Bundesaußenminister übergeben werden. Je mehr Unterschriften wir sammeln, desto klarer ist das Votum gegen die Produktion und Entwicklung neuer Landminen mit Steuergeldern.

Täglich treffen ausgefüllte Unterschriftenlisten bei uns ein. Fürs Mitmachen danken wir Ihnen herzlich und bitten Sie zugleich: Sammeln Sie auch im Sommer weitere Unterschriften.


 

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© Martin Pilgram